Wanderung südlich von Treuenbrietzen; entlang der Nieplitz zum Gasthaus 'Zur Alten Eiche' und wieder zurück.

Muttertag 2021

Endlich mal warmens Wetter. Vor zwei Tagen noch gab es nur Regen, und Tageshöchsttemperaturen von unter 10 Grad. Gestern immerhin schon 16 Grad, und heute sollen es 27 Grad werden.

Moni hat eine kleine Wanderung ausgesucht, die wir mit Milli machen können. Von Treuenbrietzen im Fläming gehts es entlang der Nieplitz zur Quelle derselben; ein Rundweg von 15 Kilometern. Start und Ziel ist Treuenbrietzen.

Wir kürzen die Strecke etwas ab und parken das Auto an der Kita beim nahegelegenen Krankenhaus; wir wollen die asphaltierten Straßen von und nach Treuenbrietzen vermeiden.

Ganz so lauschig wie erhofft ist der Weg allerdings nicht. Man läuft entlang der Nieplitz auf einem Radweg, zur Quelle hin gelangt man nach Frohnsdorf, ein Ortsteil von Treuenbriezen. Die Nieplitz ist hier ein kleines Flüsslein, dass später in die Nuthe entwässert (welche dann in die Havel, in die Elbe und schießlich in die Nordsee fließt.)

Das Flüsschen Nieplitz
Das Flüsschen Nieplitz
X100V 23.0mm f5.6; 1/160 sec; ISO 250

Auf dem Weg dahin begegnen wir mehreren großen Feldsteinen mit Inschriften.

zunächst ein Mahnmal für die gefallenen sowjetischen Soldaten.

Kopfloser Wanderer aus Holz, im Hintergrund das Mahnmal für die gefallenen sowjetischen Soldaten
Kopfloser Wanderer aus Holz, im Hintergrund das Mahnmal für die gefallenen sowjetischen Soldaten
X100V 23.0mm f5.6; 1/300 sec; ISO 160

Mahnmal für die gefallenen sowjetischen Soldaten
Mahnmal für die gefallenen sowjetischen Soldaten
X100V 23.0mm f5.6; 1/160 sec; ISO 250

Kurz danach ein Gedenkstein für das alte Frohnsdorf.

Gedenkstein für das alte Frohnsdorf
Gedenkstein für das alte Frohnsdorf
X100V 23.0mm f5.6; 1/160 sec; ISO 160

In Frohnsdorf gibt es sogenannte Kolonistenhäuser; diese wurden Siedlern zur Verfügung gestellt, so daß sie für sich wirtschaften konnten. Frei waren diese Siedler aber nicht; sie waren gezwungen, zusätzlich einen Tag in der Woche Frondienst zu leisten.

Hinweisschild für die Alt-Frohnsdorfer Kolonistendörfer
Hinweisschild für die Alt-Frohnsdorfer Kolonistendörfer
X100V 23.0mm f3.6; 1/480 sec; ISO 160

Am Dorfende steht das hübsche Waldgasthaus “Zur Alten Eiche”; coronabedingt geschlossen. Allerdings machen die Betreiber das Beste aus der Situation und stellen Snacks und Getränke vor dem Eingang zum Verkauf (mit einer Kasse des Vertrauens) zur Verfügung. Wir schnappen uns Sandwiches und eine Rhabarberbowle.

Waldgasthaus 'Zur Alten Eiche'
Waldgasthaus 'Zur Alten Eiche'
X100V 23.0mm f3.6; 1/500 sec; ISO 160

Corona-Self-Service im Gasthaus 'Zur Alten Eiche'
Corona-Self-Service im Gasthaus 'Zur Alten Eiche'
X100V 23.0mm f3.2; 1/400 sec; ISO 160

Stulle mit Reh-Chorizo und Hirsch-Salami
Stulle mit Reh-Chorizo und Hirsch-Salami
X100V 23.0mm f4.5; 1/680 sec; ISO 160

Nach einer kurzen Pause geht es dann auf der anderen Seite der Nieplitz wieder zurück. An einer schönen Stelle gelangen wir direkt an die Nieplitz und gehen schnurstracks barfuss mit Milli in das kalte Wasser.

Barfuss im kalten Wasser der Nieplitz
Barfuss im kalten Wasser der Nieplitz

Zurück am Auto weihen wir dann endlich den kleinen Campingkocher ein, den ich mir für meine Radtouren geholt habe. Wobei - der Tütenkaffe ist einfach nicht das Wahre.

Nach einer Stunde Autofahrt sind wir wieder daheim und es gibt nen richtigen Cappucino.

Camping-Kocher für den Cappucino zwischendurch
Camping-Kocher für den Cappucino zwischendurch
X100V 23.0mm f5; 1/850 sec; ISO 160

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